Sehenswertes in Tamási

Das Thermalbad:

Das Thermalbad in Tamási ist das bedeutendste Bad im Komitat Tolna, am Fuße des Burgbergs auf einer Grünfläche von 7 ha, in einer wundervollen Umgebeung. Es ist seit 2007 im Besitz der Stadt Tamási. Das Bad ist im ganzen Jahr geöffnet. Im Freibad gibt es fünf Becken mit verschiedener Größe und mit unterschiedlicher Wassertemperatur..Der beste Genesungsprozess zeigt sich bei der Nachbehandlung nach Unfällen und orthopädischen Problemen.
Im neuen Hallenbad sind Rollstuhlfahrern oder bewegungsbehinderten Gästen alle Dienstleistungen zugänglich. Es befinden sich darin ein Sprudelbad, ein Wellnessbad, ein Warmwasser-Relax-Becken. Auch zwei Thermalbecken, ein Jacuzzi und ein Plantscbecken dienen der vollkommenen Entspannung (www.tamasifurdo.hu)
furdo
parkerdo Der Parkwald:

Ein Ort, an dem Touristen und Einheimische gern einen Ausflug machen oder Sport treiben. Hier werden oft kulturelle und gastronomische Veranstaltungen organisiert. Von hier kann man durch einen Trimm-dich-Pfad zum Holz-Aussichtsturm kommen. Von dem vor ein paar Jahren neugebauten Aussichtsturm hat man einen herlichen Ausblick auf den Wald und auf die Weinberge.
Der Wildpark:

In unmittelbarer Nähe des Parkwaldes wurde im Jahre 2008 der Wildpark eröffnet. Hier werden die einheimischen Tiere in ihrer natürlichen Wildbahn gezeigt. Im Gyulajer Wald leben Großwildarten wie Damhirsche, Rotwild, Wildschweine, Rehe. Durch den Park führen Lernpfade, auf denen Informationen über die verschiedenen Tiere zu lesen sind. Beobachtungshütten machen das Lernen noch erlebnisvoller. Die Kleinen können im Streichelzoo noch näher zu den Tieren kömmen. Der Wildpark ist im ganzen Jahr von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.
vadaspark
pacsmag Fischteiche in Pacsmag ( 5km):

Dieses Teichsysthem steht mit seinen 485 ha seit 1997 in dem Verzeichnis der internationalen Wasserlebensräume. Es ist seit 1990 ein Naturschutzgebiet. Die Naturliebhaber und die Teilnehmer der Vogelkundelager können im Sommer unter der Leitung der örtlichen Ornitologen die hier lebenden Vögel beobachten.
Das Schloss in Miklósvár:

Das Jagdschloss hat der Herzog Esterházy im Jahre 1776 aus den Steinen der ehemaligen Burg bauen lassen. Heute ist das Gebäude Privateigentum.
eszterhazy
templom Die römisch-katholische Kirche:

Die Kirche wurde zwischen 1735 und 1745 gebaut mit einem Fassadenturm. Die ausgrabungen im Jahre 1936 haben bewiesen, dass schon seit der Römerzeit an dieser Stelle eine Kirche gestanden hat. In der Zeit der Anjou-Könige hat sich der Schutzpatron der Kirche von Sant Thomas in Sankt Stephan geändert. Die Kirche wurde in der Türkenzeit, im Jahre 1544 beschädigt. In dieser Zeit benutzten die Einwohner die Rosalia kapelle zum Gottesdienst. Die Kirche wurde vor der Zurückeroberung, vor 1686 von den Türken gesprengt. Die im Barokkstil zwischen 1734-45 erbaute Kirche hat drei Schiffe und reichlich verzierte Seitenfenster. Beachtenswert ist auch die Inneneinrichtung: der Haupaltar im Rokokostil mit Statuen (1776), die Kanzel und die Orgel, sowie die Bänke im Zopfstil. Das Weihwasserbecken wurde aus einem mittelalterlichen Säulenkapitell ausgearbeitet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
In dem Kirchengarten steht die Maria Statue, ein Werk aus dem Jahre 1806, die 2008 restauriert wurde.
Die Rosalie Kapelle:

In dieser im gotischen Stil im Jahre 1544 erbauten Kapelle wird im Sommer Gottesdienst gehalten. Das Altarbild befand sich bis 1936 in der Barokk-Kirche. Neben der Kapelle steht die Statue des Sankt Vendelins, der Schutzpatron der Hirten war.
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Haus der Kulturen:

Hinter dem ehemaligen Amstgericht ist das Haus der Kulturen. Dieses Gebäude war eine Kaserne und Gefängnis der Gendarmerie, nach dem zweiten Weltrieg hat man daraus Wohnungen gemacht. 2009 wurde das Haus renoviert. Im ersten Stock befindet sich die Galerie von Tamási mit einer Dauerausstellung. Hier kann man Werke sogar von Vasarely und Monet sehen. In dem zweiten Stock sind in mehreren Saälen archäologische, historische und volkskünstliche Schätze ausgestellt. Unter dem Dach hat die Ungarndeutsche Mindenheitenselbstverwaltung einen Platz bekommen.

Sehenswertes in der umgebung von Tamási

Die Burg von Ozora (22km):

Die gotische Burg stammt aus dem 15. Jahrhundert, hat den Grundriss eines gleichwinkligen Quadrats mit einem geschlossenen Hof und einem einstöckigen, aus Ziegeln gebauten Wohnblock. Um die Burg herum erhebt sich eine Mauer an den Ecken mit runden Türmen. Ihre heutige Form erreichte die Burg 1772. In der Kapelle werden die Reliquien des heiligen Georgs aufbewahrt. Die idyllische Umgebung, das erlebnisreiche Innere der Burg und zahlreiche Programme verzaubern die Besucher und lassen sie in die Welt der Ritter der Renaissance eintauchen. Besonders sehenswert ist die Statuensammlung, in der Kopien von berühmten Werken italienischer Bildhauer (Donatello, Michelangelo, Leonardo) zu sehen sind. Außerdem wird die Küche des Mittelalters und die Geschichte der Familie Eszterházy in einer Ausstellung dargestellt.
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simontornya Die Burg in Simontornya (26km):

Auf dem Flutgebiet des Flusses Sió, auf einem Sumpfboden, wo die Hügellandschaft aus dem Süden den Fluss erreicht, wurde sie in den 70er Jahren des 13. Jahrhunderts gebaut. Nachdem sie restauriert wurde, wurde hier ein Museum eingerichtet. Drei Dauerausstellungen können besichtigt werden.